Docker – Orchestrierung – Umfrageergebnisse

vPierre Automation, Cloud, Cloud Computing, Docker Leave a Comment

Nach Betrachtung zahlreicher Konferenzpräsentationen in einem Jahr gewöhnt man sich leicht an den Hype rund um die Produkte, welche Container orchestrieren. In der breiteren Technik Gemeinschaft besteht jedoch weiterhin Verunsicherung darüber, welche Funktionalität bei der Orchestrierung von Containern beteiligt ist. The New Stack führte eine Umfrage durch, die auf Nutzer von Container Management Technologien abzielte, wobei 70 Prozent der Antwortenden in gewissem Maße Container einsetzen. Wir fanden heraus, dass es in der Tat Unsicherheit darüber gibt, was Container managen und orchestrieren bedeutet. Es entwickelt sich auch ein Konsens darüber, dass Ablaufplanung, Cluster-Management und Service-Discovery notwendig sind, um die Nutzung von Containern in der Praxis zu orchestrieren.

Über 40 Prozent der Antwortenden, die Container nutzen oder testen, nannten eine Orchestrierungsplattform als primären Weg, wie Container in ihrer Organisation gemanagt werden. Die tatsächlich eingesetzten oder dafür geplanten Produkte waren jedoch stark vom Stadium der Container-Annahme des jeweils Antwortenden beeinflusst. Leute, die Container nicht im produktiven Einsatz haben, gaben häufiger Werkzeuge für das Konfigurationsmanagement wie Ansible und Chef als eine Methode der Orchestrierung an. Lösungen der Art Plattform-als-ein-Service (PaaS) wie Red Hat OpenShift und Hashicorp Produkte wurden von denen häufiger in ihrer Arbeitsplanung genannt, die Container evaluieren.

Es gibt eine breite Mischung von Unternehmen und Diensten in den Plänen der Anwender. Es bleibt abzuwarten, welche Tools dabei gewinnen werden. Bisher sieht es so aus, dass viele der spezifischen Tools für Container-Orchestrierung wie Kubernetes, Mesos und Docker Swarm, aber auch Angebote für Container-als-ein-Service nachweisen, dass sie eine breite Palette von Open-Source-Tools in ihren Angebotspaketen mitbringen. Anbieter sollten realisieren, dass die meisten Anwender nicht die eine Lösung für alle ihre Anforderungen suchen — nur 29 Prozent sagten, dass es für ein Werkzeug zur Container-Orchestrierung wichtig ist, auch nicht in Container gebrachte und Altanwendungen zu handhaben. Stattdessen sorgen sie sich am meisten darum, Werkzeuge für Entwickler und den IT-Betrieb (ops) zu integrieren.

Probe und Methodik

Wie die Daten gesammelt wurden

Die Umfrage wurde vom 21. Februar bis 14. März 2016 via Internet durchgeführt. Wie bei allen anonymen internetbasierten Umfragen sind die Ergebnisse wahrscheinlich durch eine Selbst-Selektion beeinflusst. Alle Antworten wurden manuell auf Integrität geprüft und einige wurden verworfen. Die Daten in diesem Kapitel basieren auf 309 Antwortenden, von denen 75 Prozent die gesamte Umfrage abgeschlossen haben.

Testen Sie IBM Bluemix— das ist ein PaaS, der Container-Hosting selbst anbietet. 

Die Leserschaft von New Stack wurde gebeten, an der Umfrage teilzunehmen. Die Studie wurde auch über soziale Netzwerke beworben. Ebenso erhielten wir 54 Antworten auf die Veröffentlichung in DevOps Weekly und weitere 42 im Ergebnis einer E-Mail, die von einem leitenden Angestellten der Marketingabteilung von Mesosphere versendet wurde. Wo das relevant ist, weist die Analyse darauf hin, wie das die Ergebnisse beeinflussen könnte.

Profil der Umfrageteilnehmer

Einundsechzig Prozent der Antwortenden waren Endanwender, der Rest arbeitet für Anbieter und Dienstleister im Zusammenhang mit Containern, PaaS, Infrastruktur als ein Service (IaaS) oder Softwaremanagement. Fragen zu verwendeten oder betrachteteten Produkten oder Tools wurden nur den Endanwendern gestellt, damit nicht Anbieter für ihre eigenen Produkte stimmen. Weiterhin wurden diese Fragen nur 164 Endanwendern gestellt, die Container einsetzen und/oder zumindest testen oder evaluieren.

Abbildung 1: Einundsiebzig Prozent der befragten Endanwender nutzen Container in gewissem Maße.

Verglichen mit dem breiteren Markt wandte sich diese Umfrage eher an Erstanwender, da 59 Prozent angaben, Container produktiv zu nutzen und weitere 11 Prozent Container in begrenztem Umfang einsetzen, etwa im Testteil des Entwicklungszyklus. Etwas überraschend ist, dass nur 64 Prozent der Anbieter angaben, Container produktiv einzusetzen.

Fast die Hälfte der Endanwender beschrieb sich selbst als DevOps und auf Nachfrage fanden wir heraus, dass dies nicht an den erhaltenen Antworten der Abonnenten von DevOps Weekly liegt. Obwohl die Zunahme der DevOps real ist, ist diese Funktion meistens stark repräsentiert in dieser Studie, weil die Container-Orchestrierung ein Bereich ist, der eine Koordinierung zwischen Anwendungsentwicklung und IT-Betrieb erfordert.

Abbildung 2: DevOps-Profis sind stark repräsentiert.

Funktionalität der Container-Orchestrierung definieren

Als wir mit dem Schreiben zur Container-Automatisierung und -Orchestrierung begonnen haben, bestand wenig Einstimmigkeit darüber, was genau Container-Orchestrierung definiert. Anstatt des Versuches einer Top-Down-Definition des Marktes haben wir uns entschlossen, die Gemeinschaft nach ihrer Meinung zu fragen.

Konsens besteht darüber, dass Ablaufplanung, Cluster-Management und Service-Discovery zentrale Elemente sind. Vier von fünf Leuten sagten, dass Ablaufplanung und Cluster-Management in einem Produkt oder Service bezüglich Container-Orchestrierung erwartet werden. Dicht dahinter assoziierten 76 Prozent Service-Discovery mit der Container-Orchestrierung. Überwachung und vor allem Konfigurationsmanagement waren die am wenigsten mit der Container-Orchestrierung in Verbindung gebrachten Funktionalitäten. Auto-Skalierung, Lastverteilung (Load Balancing) und Vernetzung waren alles Definitionen, die von mehreren Leute im Feld „Sonstiges“ angeboten wurden.

Abbildung 3: Nur 45 Prozent der Antwortenden sehen Konfigurationsmanagement als Teil eines Produkts der Container-Orchestrierung.

Einige Variablen haben die Auffassungen beeinflusst, wobei die Rolle im Unternehmen einen wichtigen Einfluss darauf hat, wie die Leute Container-Orchestrierung definieren. Insbesondere sich selbst als Anwendungsentwickler bezeichnende Leute haben dies weit weniger mit Ablaufplanung assoziiert (59 Prozent), aber etwas mehr mit Überwachung (64 Prozent) und Konfigurationsmanagement (64 Prozent). Deren fehlende Beteiligung an Überwachung und Konfigurationsmanagement kann der Grund sein, warum sie diese Funktionalität öfter erwähnt haben. Zusätzlich zur Rolle im Unternehmen fanden wir auch, dass Leute mit einer Mesosphere-Perspektive – jene, die wegen einer Werbe-E-Mail eines Unternehmensmitarbeiters an der Umfrage teilgenommen haben – viel wahrscheinlicher Ablaufplanung (93 Prozent) und Überwachung (74 Prozent) angegegeben haben. Unter diesen Mesosphere-orientierten Antwortenden sagten 72 Prozent, dass sie für die Ablaufplanung Apache Marathon einsetzen.

Abbildung 4: Wenn Anwendungsentwickler an Container-Orchestrierung denken, kommt Life Cycle Management nicht zuerst in den Sinn, .

Funktionalität Container als eine Service definieren

Wie zuvor bei PaaS gibt es beträchtliche Meinungsverschiedenheiten darüber, was Container als ein Service (CaaS) bedeutet. Wichtig anzumerken ist, das „The New Stack“ nach einigen Aspekten, aber nicht allen Aspekten CaaS-Funktionen gefragt hat, die auf dem Markt zu finden sind. Wir fanden heraus, dass Container-Orchestrierung die am meisten mit Container als ein Service assoziierte Funktionalität ist. Da jedoch das Thema der Umfrage Container-Orchestrierung war, ist es wahrscheinlich, dass die Antworten in dieser Richtung verzerrt sind. Registry, der Ort des Zugriffs auf containerisierte Inhalte, wurde ebenfalls stark mit CaaS korreliert. der Aufbau von Images und Laufzeitcode wurde am wenigstens mit CaaS assoziiert, wobei allerdings noch über 50 Prozent sagten, dass sie solche Fähigkeiten in einem Angebot erwarten. Mit anderen Worten, CaaS wird von der Mehrheit als ein End-zu-End-Angebot angesehen.

Abbildung 5: Container-Orchestrierung und Registries werden am meisten mit CaaS assoziiert.

Die Rolle im Unternehmen beeinflusste ebenfalls das Verständnis von CaaS. Verglichen mit den DevOps waren für den IT-Betrieb verantwortliche Leute weniger geneigt, Registry als Teil eines CaaS-Pakets zu nennen (61 gegenüber 81 Prozent), und in geringerem Ausmaß Laufzeitcode und Container-Orchestrierung. Die für den IT-Betrieb verantwortlichen Leute werden weniger wahrscheinlich Container einsetzen, so dass sie möglicherweise weniger darüber informiert sind, warum Registries ein wichtiger Teil eines Container-Service sein können. Vielleicht weil sie nicht so eng in das Container-Ökosystem eingebunden sind, waren die über den DevOps Weekly Newsletter gebetenen Teilnehmer weniger geneigt, Container-Orchestrierung und Laufzeitcode als Teil von CaaS zu benennen.

Abbildung 6: Die Sicht der Teams aus dem IT-Betrieb auf CaaS unterscheidet sich von den DevOps.

Außerhalb vom Anbieterbereich ist reichlich Verwirrung vorhanden

Mitarbeiter von Unternehmen, die mit dem Container-Ökosystem verbunden sind, kreuzen viel weniger die meisten Kästchen an, wenn sie die zugehörige Funktionalität entweder von Container-Orchestrierung oder von CaaS definieren sollen. Vor allem sagten wenige Anbieter, das Cluster-Management mit Container-Orchestrierung gleichzusetzen ist und dass Registry, Deployment und Cloud-Orchestrierung Komponenten von CaaS sind.

Bauen Sie eine Mikroservice-Infrastruktur auf mit mantl.io

Ein Grund dafür, dass Mitarbeiter von Anbietern aus dem Container-Bereich in ihren Definitionen stärker unterscheiden, ist wohl, dass sie vermutlich mehr Zeit auf passenden Veranstaltungen verbracht und mehr über dieses Thema gelesen haben. Ein weiterer Grund könnte sein, dass eine breitere Definition des Marktes nicht dazu passt, wie sie ihre Produkte vermarkten. Egal woher die Unterschiede kommen, sie zeigen die Tatsache auf, dass es außerhalb von den Branchen-Insidern einen fortwährenden Bedarf gibt, diesen Markt zu definieren.

Abbildung 7: Anbieter waren knausrig bei der Definition von Container-Orchestrierung und CaaS.

Zur Verwaltung und Orchestrierung von Containern verwendete Produkte/Dienstleistungen

Abbildung 8: Auf Orchestrierung ausgerichtete Plattformen sind für 45 Prozent der Endanwender, die Container einsetzen oder testen, die primäre Methode zur Verwaltung von Containern.

Wie wir bereits an anderen Stellen angemerkt haben, egal wie man es betrachtet, der Einsatz von Containern nimmt zu und damit auch die Notwendigkeit, deren Bereitstellung im produktiven Einsatz zu orchestrieren. Da aber weiterhin Verwirrung darüber besteht, was Container-Orchestrierung bedeutet, haben wir breit gefragt, was zum Verwalten oder Orchestrieren von Containern verwendet wird. Der Fragebogen fragte zuerst nach der primären Methode für Orchestrierung oder Management und dann nach den führenden drei Produkten oder Dienstleistungen, die im nächsten Jahr verwendet werden. Diese Methode zwang die Antwortenden dazu, zwischen verschiedenen Methoden zu priorisieren und ergab etwas mehr Genauigkeit über ihre zukünftigen Arbeitspläne.

Eine Konsequenz daraus ist, dass nur 16 Prozent der Antwortenden Container primär mit Shell-Skripten oder Anpassungen verwalten, was bedeutend niedriger als in anderen Studien ist, wo die Antwortenden aus einer Mehrfachauswahl wählen konnten. Während Anpassungen verschiedene Tools zusammenbringen können, sind sie normalerweise nicht für sich selbst genommen der Hauptweg, um etwas zu managen.

Mesosphere DC/OS ist ein „neuartiges“ Betriebssystem, das alle ihre Maschinen, VMs und Cloud-Instanzen in einem gemeinsamen Pool mit intelligent und dynamisch geteilten Ressourcen organisiert.

Der Status der Container-Einführung korreliert ebenfalls mit dem primären Weg zur Orchestrierung der Container. Antwortende, die mit dem Einsatz von Container begonnen, haben, diese aber noch nicht produktiv nutzen, tendierten etwas mehr zur Nutzung von Konfigurationsmanagement-Tools (21 Prozent) und Shell-Skripten (21 Prozent). Wenn die Anwender jedoch auf ihrer „Container-Reise“ weiter fortgeschritten sind, fallen diese Zahlen auf 16 und 10 Prozent, möglicherweise, weil der Bedarf an einer konsistenten, skalierbaren Lösung bei zunehmendem produktivem Einsatz offensichtlich wird. Man beachte, dass die Abonnenten von DevOps Weekly stärker zur Nutzung von Konfigurationsmanagement-Tools tendierten (29 Prozent), was nicht überraschend ist, bedenkt man ihre alltägliche Arbeit bei Puppet Labs.

Beim Blick auf PaaS und CaaS erscheint es, dass PaaS bei denen mehr im Gedächtnis ist (13 Prozent), die Evaluierungen durchfü